IHK RUHR
Ganzheitlicher Design-Relaunch für das IHK Magazin meo

Über 50.000 Unternehmen in Mülheim, Essen und Oberhausen erhalten regelmäßig die ›meo‹, das Mitgliedermagazin der IHK Ruhr. Deutschlandweit wurde ausgeschrieben, einen neuen Look für das Magazin zu finden. gestaltig konnte mit seinem ganzheitlichen Konzept und Rebrandingvorschlag punkten und erhielt den Zuschlag für den Relaunch des Print- und Online-Magazins.

Ein ganzheitliches Relaunch-Konzept

In der Ausschreibung gefragt war ein Facelift des Mitarbeitermagazins. Durch die jahrelange Expertise in Markenbildungsprozessen hat das gestaltig-Team bei dem ›meo‹ Relaunch bewusst ganz bei Null begonnen und ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das die ›meo‹ als Marke wahrnimmt und dem Magazin als Sprachrohr der IHK Ruhr das nötige Grundverständnis und Selbstbewusstsein verleiht. Dabei wurden drei große Ziele für die ›meo‹ definiert, die im weiteren Prozess maßgebend für die zu erreichenden Ziele waren. Ein zeitgemäßer Auftritt ist äußerst relevant, insbesondere für die sehr heterogene Zielgruppe. Dies stellte aber nur eine der drei wichtigen Säulen dar. Eine signifikante Stärkung von Image und Relevanz des Magazins, sowie eine konkrete Symbiose des Print- und Onlinemagazins waren die weiteren wichtigen Ziele auf dem Weg zum Relaunch.

Farbgebung

Im bisherigen Design des Mitgliedermagazins dominierte das IHK-Blau. Um der eingeschleppten Monotonie und optischen ›Schwere‹ im Layout entgegen zu wirken, war früh im Konzeptprozess klar, dass viel Weiß und viel Freiraum notwendig sein werden, um den Lesern und Leserinnen die Inhalte abwechslungsreich und zugleich wenig aufdringlich darzubieten. Der IHK-Blauton taucht nach dem Relaunch dezenter auf: In Zwischenüberschriften, in Grafikelementen oder Auszeichnungen. Als flächige Farbe kommt eine helle Abstufung des Blautons zum Einsatz. Das ›Lichtblau‹ macht das Layout nicht nur optisch leichter, sondern gibt dem Magazin einen zeitgemäßen, jüngeren Look. Der nötige Gegenpol hierzu kommt durch das reine Schwarz, das nicht nur in den großen Headlines sondern auch im Logo der ›meo‹ erscheint, und dem Magazin eine coole Sachlichkeit gibt. Mit wenig aufdringlicher Farbe in den Rahmenelementen machen diese in der Wirkung und Wahrnehmung Platz für die Inhalte der ›meo‹.

Logodesign klar und cool

Das neu entwickelte Logo hebt die ›meo‹ auf ein neues Level, mit welchem dem Absender glaubwürdig die Kompetenz und den Mehrwert eines informativen und zeitgemäßen Magazins zugesprochen werden kann. Die ›meo‹ ist das Magazin für die drei Städte Mülheim, Essen und Oberhausen. Diese Besonderheit wird subtil im Logo kommuniziert, in dem die Zahl 3 das ›m‹ formt. Durch diese starke Reduktion im Logo erhält die neue ›meo‹ eine gute Mischung aus glaubhafter Sachlichkeit und cooler Wirkung – damit insgesamt ein selbstbewusstes Standing.

Typografie im Relaunch

Für die großen, plakativen Headlines wurde die Merriweather gewählt – eine Serifenschrift, die passend zur heterogenen Zielgruppe eine moderne, zeitgemäße Erscheinung hat, aber dennoch das ›bildungsnahe‹ der Serifenschriften vermitteln kann, das zum einen für die Glaubwürdigkeit der ›meo‹ als das Veröffentlichungsorgan der IHK relevant ist, zum anderen es aber auch schafft, der ›meo‹ im Ersteindruck bereits einen ›magazinigen‹ Charakter zu verleihen. Die Open Sans als Fließtextschrift setzt einen angenehmen Kontrast zu den Headlines und zeigt ein klares, modernes Bild im Satzspiegel.

Die meo-Diagonale verspricht den Aufwärtstrend

Das Magazin liefert mit seinen Berichten, Informationen und Unternehmensportraits einen positiven Beitrag für die IHK-Mitgliesunternehmen und bringt dadurch Impulse, Ideen und Motivation. So sorgt die ›meo‹ für einen moralischen und tatsächlichen Aufwärtstrend in der meo-Region Mülheim, Essen und Oberhausen. Dies symbolisieren wir durch die ›meo-Diagonale‹, die sich duch das gesamte Layout zieht – in der Print-Broschüre ebenso wie im Online-Magazin. Die Diagonale ist damit nicht nur inhaltlich ein positives Signal, das stets eine gewisse Dynamik versprüht, sondern auch formell eine feste Konstante. Sie zeigt sich im Gesamtdesign zwar unaufdringlich, mit ihr als Teil der Gesamtoptik schafft das Magazin es allerdings, sich von anderen Publikationen abzusetzen und die nötige Wiedererkennungskraft zu erlangen.

Editorial Design: Große Bühne für den Inhalt

Das neue Editorial Design arbeitet mit viel Platz für Wirkung. Unser Ziel ist es, den Betrachtern Lesefreude zu bereiten und die Inhalte so angenehm wie möglich zu präsentieren. Dazu ist viel Freiraum nötig. Wo im vorherigen Magazin so viel Inhalt wie möglich pro Seite vermittelt wurde, wird nun auf Freiraum besonders viel Wert gelegt: Der Satzspiegel im Printkatalog ist mit viel Platz zum äußeren Rand aufgebaut. Die Doppelseite erhält damit optisch ein ›Passepartout‹, das – ähnlich wie bei einem Gemälde – den Inhalt betont und ihm eine bessere Wirkung beschert. Die zweite Aufgabe des ›Passepartouts‹ ist es, einen geordneten Platz für Rahmenelemente zu bieten: Hier finden Info-Einklinker, Fußnoten, Zitate, Autoren und QR-Codes als Verknüpfung zum Online-Magazin ihren Platz.
Das Design zeigt nur dezente optische Spielereien: Leichte Überschneidungen der Headlines mit großzügigen Opener-Bildern, diagonale Info-Elemente, lineare Diagonal-Muster. Diese Details arbeiten sich in ein ansonsten aufgeräumtes, cleanes Layout ein – um für Abwechslung beim Blättern zu sorgen, den Lesefluss allerdings zu keinem Zeitpunkt zu stören. Damit erhält die ›meo‹ einen coolen Charakter: Ein glaubwürdiges Magazin in ästhetisch hochwertigem Gewand.

Illustration: Abwechslung und Ästhetik

In einem sehr aufgeräumten Editorial-Design, das mit klarer Struktur arbeitet, braucht das Auge Abwechlsung in den Details. Die neue ›meo‹ zeigt so ab nun auch Illustrationen, Schaugrafiken und Kollagen. Die illustrativen Köpfe bei den Titelthemen begleiten unter anderem große typografische Zitate und bilden so nicht nur einen ästhetischen Hingucker, sondern sorgen auch für willkommene Abwechslung zwischen den fotografischen Beiträgen.

Responsive Webdesign – ideal für jeden Betrachter

Das Onlinemagazin der ›meo‹ wurde ›mobile first‹ entwickelt. Nicht nur die Nutzerzahlen verlagern sich weiterhin signifikant zu mobilen Endgeräten, sondern auch google belohnt mobiloptimierte Seiten mit einer besseren Platzierung. Die Website passt sich ideal jedem Endgerät an: In der Desktop-Darstellung nutzt die Website großzügig den zur Verfügung stehenden Platz. Ähnlich wie beim ›Passepartout‹ des Printmagazins wird hier der Weißraum als Gestaltungselement mit einbezogen. So ist nicht nur ausreichend Platz zwischen den Elementen, um eine Ermüdung der Augen zu verhindern, sondern es wechseln auch die Platzierungen der Textblöcke untereinander und im Wechselspiel mit denen von Bild- und Infoelementen. Auf Tablets ordnet sich die Website automatisch auf das passende Format neu an, ohne dabei seine angenehme Optik zu verlieren. Naturgemäß etwas weniger verspielt in der Seitenaufteilung geht es auf dem Smartphone zu: Die ideale Größe und Lesefreundlichkeit stehen hier im Vordergrund. Ganz gleich, welches Gerät und welche Auflösung, alles geschieht in einheitlicher Optik wie im Printmagazin und sorgt somit für ein gleich angenehmes Gefühl bei der Informationsaufnahme. Der Nutzer erfährt immer das ›meo‹-Gefühl und findet sich schnell wieder in dieser Welt zurecht, ganz gleich ob Online oder Offline. Dies hilft bei einem wichtigen strategischen Punkt – der Symbiose von Online und Offline. So verknüpft sich beispielsweise ein Print-Artikel mit der Online-Version, um einen sehr langen Beitrag komplett abbilden zu können, ein Video-Interview zu ergänzen oder um einfach weitere Bilder in einer Galerie anzubieten.

Lesefreude und Interaktion

Verschiedene unaufdringliche Gimmicks machen das Online-Leseerlebnis noch angenehmer. Eine Progress-Bar z.B. zeigt die aktuelle Position auf der jeweiligen Seite an. Die grobe Lesezeit wird dazu auch direkt unter der Headline jedes Artikels angezeigt. So kann die Leserschaft schnell entscheiden, ob es ein kurzer Artikel für die Mittagspause oder ein ausführlicher Artikel für den Feierabend ist. Das Modul »Diskutieren Sie mit uns« verlagert die Kommentarfunktion bei ausgewählten Artikeln in die bereits lebhaften Auftritte der IHK in den sozialen Netzwerken.

Fazit

gestaltig verpasste dem meo-Magazin einen modernen, leichten und unkonventionellen look, Ein starker Zwischenweg aus Unterhaltung und Information. DAzu eine enge Verzahnung aus Print- und Online-Magazin. Das beste Feedback kommt von vielen der über 50.000 Mitgliedsunternehmen selbst: Das Magazin hat wieder deutlich an Interesse und Relevanz gewonnen.